Der Gewinn von Euroweb

Die Euroweb Internet GmbH hat ihre Argumentation zur Abrechnung im Prozess gendert und trgt nun wie folgt vor:

Wie der BGH im Rahmen seiner vorzitierten Entscheidung vom 27.01.2011 entschieden hat und zwischen den Parteien unstreitig ist, hat die Klgerin infolge der Kndigung Anspruch auf die vetraglich vereinbarte Vergtung abzgl. ersparter Aufwendungen nach 649 S. 2 BGB.

Die Abrechnung des gekndigten Internet-System-Vertrages gestaltet sich damit unter Bercksichtigung der jngsten Rechtsprechung des BGH wie folgt:

Die vertragflich vereinbarte Netto-Gesamtvergtung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Einmalige Abschlusskosten, netto 199,00 Euro
  • Monatliches Entgelt i.H.v. 200,00 Euro netto x 48 Monate = 9.600,00 Euro
  • Gesamt netto 9.799,00 Euro

Die Klgerin hat infolge der Vertragskndigung, …, tatschlich folgende Aufwendungen erspart:

  • einmalige Fahrtkosten des Medienberaters …
  • Einmaliuge Fahrtkosten des Videojournalisten …
  • Porto
  • Kosten fr Paper …
  • Kosten fr die Resistrierung und Portierung Internet-Domains …

Die Klgerin hat emzufolge infolge der Kndigung des Vertrages Aufwendungen erspart in Hhe von insgesamt 756,35 Euro.

Nicht ersparrt hat die Klgerin insbesondere folgende Kosten:

  • Personalkosten … da sie smtliche Vertragsleistungen ausschlie??lich mit fest angestellten Mitarbeitern erbringt …
  • Telefon-, Internet- und sonstige Telekommunikationskosten …
  • Kosten fr Hardware und Material …

Folgerichtig macht Euroweb einen aus dem konkreten Vertrag entgangenen Gewinn von 9.042,65 Euro netto = 92,3 % des Vertragspreises geltend.

Muss man mehr zum Geschftsmodell sagen?

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