
Der Todesstoß für die Seele: Wie die Politik die Psychotherapie demoliert und eine eiskalte Zwei-Klassen-Medizin zementiert
Es ist vollbracht. Mit einer beispiellosen Mischung aus Ignoranz und handwerklicher Brutalität hat der Gesetzgeber am 10. Juli 2026 vollstreckt, was Fachverbände seit Wochen als historischen Systembruch anprangern. Durch die feige Streichung eines einzigen, entscheidenden Satzes im SGB

Sparpläne auf dem Rücken der Schwächsten: Warum die Kürzung des Unterhaltsvorschusses ein soziales Armutszeugnis ist
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant drastische Einschnitte beim staatlichen Unterhaltsvorschuss: Die Altersgrenze für den Anspruch soll schnellstmöglich von 18 auf 15 Jahre abgesenkt werden. Die Begründung? Die Kosten seien seit der großen Reform 2017 zu stark gestiegen –

Die „Väter-Rentenfalle“ im Wechselmodell: Warum moderne Erziehung im Alter oft nicht belohnt wird
Immer mehr Eltern entscheiden sich nach einer Trennung für das Wechselmodell. Die Erziehung wird zu gleichen Teilen geschultert – eine faire Lösung, so scheint es. Doch während der Alltag partnerschaftlich geteilt wird, schlägt im Hintergrund eine bürokratische Falle

Digitalisierung made in Germany
Bei Einreichen eines Antrages auf Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses bei Gericht müssen die mit zu vollstreckenden bisherigen Vollstreckungskosten nachgewiesen werden. Diese Nachweise werden nach Erlass des PfÜB zurückgegeben. Der Anwalt darf nur noch elektronisch über das beA

Das weitgereiste Urteil
Das Amtsgericht Groß-Gerau erlässt ein Versäumnisurteil, vergisst dabei aber das Datum des Zinsbeginns einzutragen. Urteil wird mir zugestellt. Ich beantrage Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses beim Amtsgericht Groß-Gerau/Vollstreckungsgericht unter Übersendung des Urteils. Dort bemerkt man das Fehlen des

Streitige Stundenhonorarabrechnung des Anwalts
Mandant hat einige offene Fragen mit dem Finanzamt und beauftragt einen Fachanwalt für Steuerrecht, ihn zu vertreten, Akteneinsicht zu nehmen und ggf. vor dem Finanzgericht gegen den Bescheid des Finanzamtes zu klagen. Er unterzeichnet eine Vollmacht, sonst nichts
