EGVP – ein technisches Rätsel

Ich benutze, um Schriftsätze bei den dafür zugelassenen Gerichten einzureichen, EGVP – das Elektronische Gerichts- und VerwaltungsPostfach. Normalerweise funktioniert das stabil und problemlos. Die Dokumente werden als PDF erstellt und dann an das Gericht gesandt.

Eine Rückfrage des Gerichts gibt mir nun aber technische Rätsel auf: man bittet mich, einen Kostenfestsetzungsantrag nochmals einzureichen, weil er unvollständig übermittelt wurde. Anbei das übermittelte Exemplar: es fehlt jeglicher Text, solange er nicht fett oder farbig gedruckt war. Kurzer Gegencheck: meine gesendeten Objekte enthalten ein völlig ordnungsgemäßes PDF.

Kann mir jemand erklären, wie das passieren kann, dass in einer PDF der Text verschwindet?

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Bei dem von mir prof. verwendeten pdf-Creator passiert das in gefühlen 1:1.000 Fällen auch mal. Ist aber meist nicht reproduzierbar. Kunde meint, er kann nichts lesen, ich schon. Das gleiche Dokument noch mal als pdf gedruckt, wieder per Mail zum Kunden gesendet. Siehe, er kann es nun auch lesen.
    An den Schriften sollte es nicht liegen. Systemschriften wie Arial werden in Helvetica gewandelt, andere TrueType werden eingebettet.
    Wenn dennoch Zweifel am Versandweg bestehen, dann vielleicht mal das Dokument an eine andere (eigene) Mailadresse senden und auf einem anderen PC lesen.
    Vielleicht liegt es aber auch am Empfänger und er kennt sein (temporäres) Problem nicht.

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